Müsset im Naturbetrachten
Immer eins wie alles achten.
Nichts ist drinnen, nichts ist draußen;
Denn was innen, das ist außen.
So ergreifet ohne Säumnis
Heilig öffentlich Geheimnis!

Freuet euch des wahren Scheins,
Euch des ernsten Spieles!
Kein Lebend‘ges ist ein Eins,
Immer ist‘s ein Vieles.

(J. W. Goethe)

2006 zogen die Bienen in unseren Garten ein. Aus den ersten zwei Ablegern wurden schnell mehr. 2011 sind wir dem Demeter Verband beigetreten.

Unsere Bienen wohnen in den unterschiedlichsten Beuten, denen aber ein ungeteilter Brutraum und Naturwabenbau gemeinsam sind. Aktuell imkern wir mit ca. 45 Völker in Einraumbeuten, Top-Bar, Weißenseifner Hängekörben, 11/2 Zander, Warre, Bienenkisten, Strohkörben, stehende und liegende Klotzbeuten und in einem lebendigen Baum. In Stabilbau und Mobilbau bauen sie ihr Brutnest nach ihren Bedürfnissen selber. In den Honigräumen kommen nur Mittelwände aus Deckelwachs und Naturwaben zum Einsatz, so entsteht kein Wachskreislauf der Rückstände anreichert.

Das Ausziehen und Neuformieren eines Bienenschwarms sind für deren Gesundheit und Zusammenhalt von entscheidender Bedeutung. Vermehrung und Königinnennachzucht erfolgen ausschließlich über den Schwarmtrieb.

Aufgestellt sind unsere Bienen an unserem Hausstand in Emerkingen und an ca. 6 Außenständen im Umkreis von 25 km auf ökologisch beweirtschafteten Flächen oder Naturschutzgebieten. Aufgrund des großen Flugradius von Honigbienen ist aber nicht davon auszugehen, dass sie ausschließlich diese befliegen.